Interview mit Eva Danneberg – Gründerin von WERKHAUS

Vor einiger Zeit habe ich die Firma Werkhaus in Bad Bodenteich besucht und darüber berichtet. Nun hat mir die Gründerin Eva Danneberg ein paar Fragen beantwortet, die ihr unterstehend findet! 

Wie kam es zur Gründung von Werkhaus?

Angefangen haben wir mit der Kaleidoskop-Manufaktur. Die gab es schon eine Weile, als Holger (Anmerkung: Eva und Holger Danneberg = verheiratetes Gründerpaar von WERKHAUS)  eines Tages auf einer Maschinenmesse in Hannover war. Dort sah er eine CNC-Fräse, die mit MDF (Anmrkg: MDF = Mitteldichte Holzplatte) arbeitete. Die Fräse erzeugte total saubere Schnitte. Holger war fasziniert von der guten Bedienbarkeit und dem schnellen Resultat. Also war schnell klar, dass auch er mit so einer Maschine arbeiten wollte, und er begann Produkte zu entwickeln. Da MDF sich schlecht verschrauben lässt, musste eine innovative Lösung her: So entwickelte er das Original WERKHAUS-Stecksystem, mit dem sich die einzelnen MDF-Teile ganz einfach zusammenstecken lassen. Daraus entstand schließlich die Firma Werkhaus, denn Kaleidoskop Company passte da nicht mehr.

Was war die schwerste Hürde und wie haben Sie diese gemeistert?

Der Umzug der Firma im Jahr 1999/2000 nach Bad Bodenteich. Das war wirklich ein Kraftakt, denn wir haben uns damals von der Fläche her gesehen mal eben versechsfacht. Das erforderte natürlich auch neue innerbetriebliche Strukturen. Das hat uns damals beinahe das „Genick gebrochen“. Aber wir haben alle gut zusammengearbeitet und es gemeinsam geschafft. Jetzt, etwas mehr als 15 Jahre später, sind wir sogar noch größer geworden. Und haben wieder einen Umzug überstanden: Diesen Sommer haben wir einen Teil unseres Lagers verlegen müssen, weil das Lager in Bad Bodenteich aus allen Nähten zu platzen drohte. Dabei hat uns eine Bachelorstudentin der Logistik tatkräftig unterstützt.

Was ist Ihr aktuelles Lieblingsstück? 

WE_2050-1Mein aktuelles Lieblingsstück ist der Lieferwagen von Citroën, der HY. Der gehört seit desem Sommer zu unserem Stifteboxen-Fuhrpark aus deutschen und französischen Kultwagen.

Was macht Ihnen am meisten Spaß in Ihrem Job?

Das Zusammenarbeiten mit Menschen (fast) jeder Altersgruppe und aus den verschiedensten Kulturen – vor allem mit den Azubis.

Meine fünf Lieblings-Orte in der Lüneburger Heide sind…..

–          Das Otterzentrum in Hankensbüttel zusammen mit den Enkelchen

–          Unser Garten und die Outdoor-Sauna darin

–          Die Jod-Sole-Therme in Bad Bevensen

–          Die Lüneburger Innenstadt mit den vielen Studentenkneipen

–          Der Uelzener Wochenmarkt mit seinen Bioständen

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